Jeder zweite auf Jobsuche

Laut einer Arbeitsmarkt-Studie von JobCloud sind immer mehr Personen latent auf der Stellensuche. Es scheint immer stärker üblich zu sein, sich dauerhaft nach neuen Möglichkeiten umzusehen bzw. offen für eine neue Herausforderung zu sein. Ausschlaggebend, warum Personen auf Stellensuche sind – sei es aktiv oder passiv – ist die Verbesserung beim Salär sowie der Wunsch nach einer generellen beruflichen Veränderung.

Zur Studie

Die Befragung wurde durch Online-Interviews erhoben. Dabei wurden sprach-assimilierte Personen zwischen 16 und 60 Jahren in der Deutschschweiz sowie in der Westschweiz befragt, die nicht pensioniert sind. Insgesamt wurden 2255 Interviews durchgeführt, wovon 1315 mit aktiv und passiv Jobsuchenden und 940 mit Personen, die nicht auf Jobsuche sind. Der Fragebogen wurde vom LINK Institut in Zusammenarbeit mit JobCloud erstellt. Die Befragung war im April 2018 im Feld.

Die Erkenntnisse

Das Credo 2018: «Einfach mal die Augen offenhalten»

Seit 2012 geben laufend mehr Personen an, sich generell für den Arbeitsmarkt und neue Jobs zu interessieren und informieren sich regelmässig darüber (2012: 18% vs. 2018: 27%). Der Anteil an Personen, die sich in NICHT für neue Jobangebote interessiert, hat dagegen deutlich abgenommen (2012: 47% vs. 2018: 35%).

Jobsuchende wechseln wegen dem Lohn

Das Salär ist für 65% der Befragten, die aktiv oder passiv auf Jobsuche sind, ein relevantes Kriterium oder sogar der wichtigste Grund, sich nach einem neuen Job umzusehen. Auch der Wunsch nach einer generellen beruflichen Veränderung (60%) und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung (44%) sind wichtig.

Jobportale werden am häufigsten genutzt

Wer einen neuen Job sucht, tut das auf den Jobportalen – egal, ob für die aktive oder passive Suche (68%, plus 2% gegenüber 2017). Die direkte Suche auf den Karriere-Seiten von möglichen Arbeitgebern ist vor allem in der Deutschschweiz attraktiv (55% D-CH vs. 43% W-CH), während in der Romandie dafür stärker auf das eigene persönliche Netzwerk gesetzt wird (53% W-CH vs. 45% D-CH). Beides sind Kanäle, die auch bei der passiven Jobsuche gut genutzt werden können.

Grösste Herausforderung: Unterscheidung

Was ist nun die grösste Herausforderung, die sich aus den Erkenntnissen der Arbeitsmarkt-Studie ableiten lässt? Viel Wettbewerb. Das ist ein klassisches Marketingproblem. Vielfach übt dieser Wettbewerb ein Preisdruck aus, weil der Markt voll ist. Damit Sie nicht in diese Falle geraten und Sie sich unter Ihrem Preis vermarkten müssen, bietet sich eine Lösung an: Unterscheidung.

Lösungen um Unterscheidung zu erzielen

Unterscheidung zu erzielen ist eine Zielsetzung im Personal Branding. Sie haben nun folgende Instrumente zur Verfügung, um sich im Wettbewerb zu unterscheiden:

  1. Konzentrieren Sie sich aufs Wesentliche indem Sie eine Personal Branding Strategie entwickeln »» mehr erfahren
  2. Setzen Sie Ihre Energie mit System ein, indem Sie ein Social Media Konzept entwickeln »» mehr erfahren
  3. Präsentieren Sie sich authentisch und anders als die anderen durch Ihre Core Story »» mehr erfahren
  4. Vernetzen Sie sich intelligent und pflegen Sie Kontakte indem Sie eine Vernetzungs-Strategie entwickeln »» mehr erfahren
  5. Steigern Ihre Sichbarkeit und Ihren Bekanntheitsgrad durch die Optimierung Ihrer Social Media Profile »» mehr erfahren
  6. Optional: Minimieren Sie Ihr Risiko, von einem Arbeitgeber abhängig zu sein und fahren Sie eine Cappuccino Worker Strategie »» mehr erfahren

PS Wie unterscheiden Sie sich von Ihren Mitbewerbenden?

Quelle

www.jobcloud.ch

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